Verschiedene Arten von Ansitzangeln

Die Arten des Anstitzangelns

Aufbau und Ausrichtung der Rutenablage

Am Kanal/Fluss: Fließrichtung, Achtung vor rasanten Bissen. Hierbei kann schon mal die Angelrute oder das komplette Rod Pod ins Wasser gerissen werden und auf nimmer Wiedersehen verschwinden. Dies kann auch in Folge vorbeifahrender Schiffe geschehen.

Karpfenangeln am See: Einzelne lange Banksticks (tief eingetrieben) erleichtern das perfekte Ausrichten und lassen eine sehr stramme Bremseinstellung zu. Von Sensibilität in einem solchen „set up“ kann in den allermeisten Fällen gar nicht gesprochen werden und das muss man auch nicht denn: Der Fisch soll bzw. muss vorgehakt werden.

Ansitzangeln auf Karpfen

Steil hochgestellte Rute (Highpod und Dreibein): Dieser Aufbau erfordert oft eine feste Bremseinstellung (Wallerangeln). Der Angler muss in sich in diesem Fall immer in unmittelbarer Nähe der Ruten aufhalten bzw. direkt neben den Angeln schlafen. Diese Technik lohnt sich bei starkem Uferbewuchs, Felsen etc, also beim Hindernissangeln. Und man hebt dadurch einfach mehr Schnur aus dem Wasser. Beim Welsangeln hat sich hierbei traditionell die gute alte Glocke bewährt.

Rod Pod: Beschwerung mit Gewichten bzw. Fixierung mit Heringen ist in manchen Situationen unumgänglich. Umso mehr gilt dies auch für die Verwendung von so genannten Highpods oder bei Dreibeinen. Diese kippen bei Wind oder sehr harten Bissen gerne um.

Ansitzangeln mit Rodpot

Pose: Bei Wind: Rute flach oder unter Wasser! Durch Einfetten der Schnur schwimmt diese. Geflochtene Schnüre tun dies meist von Hause aus.

Schlaffe Schnur oder „freie Leine“- ohne jegliche Beschwerung: Rute runter. Am besten soweit bis die Spitze den Ufergrund berührt. So liegt die Schnur schön unauffällig am Gewässerboden. Und das lieben unsere Freunde. Besonders in klarem Wasser.

Zu aller Letzt möchte ich darauf hinweisen, dass es keinen Sinn hat mit einem sehr teurem Rod Pod durch die Gegend zu spazieren und nicht zu wissen, wie man richtig damit umgeht. Ich mag Rod Pods sehr gerne, benutze mein eigenes aber vielleicht zu 10% meiner Angeltouren.